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ToggleAls Investor mit über 20 Jahren an den Märkten habe ich über 2.300 Menschen beim Aufbau eines planbaren Zusatzeinkommens durch Aktien unterstützt – und gerade in Bullenmärkten trennt sich die Spreu vom Weizen, weil steigende Kurse fast jede Fehlentscheidung eine Weile kaschieren. Wie du dich in jeder Marktphase besser orientierst, zeigt mein Buch „Aktien für Einsteiger" – aktuelle Markteinschätzungen bekommst du zusätzlich direkt per E-Mail in meinem Newsletter.
Über lange Zeiträume unterscheiden sich Bullen- und Bärenmärkte deutlich: Bullenmärkte im S&P 500 dauerten seit 1926 im Schnitt 9,1 Jahre mit einer kumulierten Gesamtrendite von rund 480 %, Bärenmärkte im Schnitt nur 1,4 Jahre mit einem Verlust von rund 41 %1. Historische Werte, keine Prognose – aber ein Hinweis darauf, warum Geduld an der Börse strukturell belohnt wird.
Was ist ein Bullenmarkt – und ab wann gilt er offiziell?
Ein Bullenmarkt liegt vor, wenn ein breiter Aktienindex wie der S&P 500 mindestens 20 % gegenüber seinem letzten Tiefpunkt zulegt und diese Aufwärtsbewegung über längere Zeit anhält. Die 20-Prozent-Schwelle ist eine Marktkonvention, kein Gesetz: In den USA wird der Beginn meist ab dem offiziellen Ende des vorherigen Bärenmarkts gemessen, vereinfachte deutsche Ratgeber-Definitionen setzen zusätzlich eine Zeitspanne von rund zwei Monaten an. Beide Sichtweisen widersprechen sich nicht – sie beschreiben nur unterschiedliche Messpunkte derselben Marktbewegung.
Ein kurzfristiger Kursrückgang von 10 bis 20 % gilt dagegen nur als Korrektur – er markiert noch keinen Phasenwechsel und kann auch mitten in einem intakten Bullenmarkt auftreten. Der Artikel Aktien kaufen für Anfänger erklärt diese Begriffe im Detail.

Woher kommt der Begriff Bullenmarkt?
Die Tier-Metapher bezieht sich auf die typische Angriffsbewegung: Der Bulle stößt seine Hörner nach oben, der Bär schlägt mit der Pranke nach unten – ein plastisches Bild für steigende beziehungsweise fallende Kurse. Parallel dazu haben sich im europäischen Sprachraum die Begriffe Hausse (Bullenmarkt) und Baisse (Bärenmarkt) durchgesetzt, die ursprünglich aus dem Französischen stammen.
Merkmale und Auslöser eines Bullenmarkts

Ein Bullenmarkt entsteht selten aus einem einzigen Grund. Typischerweise treten mehrere Faktoren gleichzeitig auf: sinkende oder niedrige Leitzinsen, die Kredite verbilligen und Aktien im Vergleich zu Anleihen attraktiver machen; steigende Unternehmensgewinne, die höhere Bewertungen rechtfertigen; eine positive Anlegerstimmung, die neues Kapital in den Markt zieht; und ein wirtschaftlicher Aufschwung, der Umsatz- und Gewinnwachstum stützt.
Erst wenn diese Faktoren einen breiten Index um mindestens 20 % über sein letztes Tief heben, spricht man offiziell von einem Bullenmarkt. Historisch hielt dieser Zustand im S&P 500 im Schnitt rund 9,1 Jahre an und brachte eine kumulierte Rendite von etwa 480 %1 – deutlich mehr, als die durchschnittlich rund 1,4 Jahre langen Bärenmärkte an Wert vernichteten.
Wer die Qualität eines Unternehmens unabhängig von der aktuellen Marktphase einschätzen will, kommt an der Fundamentalanalyse nicht vorbei. Der Artikel Fundamentalanalyse zeigt, wie du dabei vorgehst – und hilft, zwischen einem fundamental getragenen Aufschwung und einer rein stimmungsgetriebenen Rallye zu unterscheiden.
Wie lange dauert ein Bullenmarkt historisch?
Belegte historische Daten zeigen zwei besonders lange Aufwärtsphasen im S&P 500: von Oktober 1990 bis März 2000 rund 9,4 Jahre mit einem Kursgewinn von 527 %2, und nach der Finanzkrise von März 2009 bis Februar 2020 rund 11 Jahre mit einem Kursgewinn von 400 bis 475 %.
| Ereignis | Zeitraum | Dauer | Kursgewinn S&P 500 |
|---|---|---|---|
| Einer der längsten Bullenmärkte der Geschichte | Okt. 1990 – März 2000 | rund 9,4 Jahre | +527 % |
| Bullenmarkt nach der Finanzkrise | März 2009 – Feb. 2020 | rund 11 Jahre | +400 bis 475 % |
Stand: September 2026. Quelle: Yardeni Research. Historische Werte, keine Prognose.
Beide Phasen zeigen: Ein Bullenmarkt ist eine mehrjährige Struktur, die zwischenzeitliche Rücksetzer verkraften kann, ohne ihren Aufwärtstrend zu verlieren.

Befinden wir uns 2026 in einem Bullenmarkt?
Ja. Zum Stand dieses Artikels im September 2026 befindet sich der Markt weiterhin in einem Bullenmarkt. Der S&P 500 notiert nahe seinem Allzeithoch. Die Aufwärtsbewegung wirkt zwar etwas schwächer als in den Jahren zuvor, dennoch handelt es sich weiterhin um einen Bullenmarkt.
Bullenmarkt vs. Bärenmarkt: Die wichtigsten Unterschiede
Das direkte Gegenstück zum Bullenmarkt ist der Bärenmarkt – fallende statt steigende Kurse, Pessimismus statt Optimismus, ausführlich erklärt im Artikel Bärenmarkt: Was er ist und wie du jetzt richtig handelst. Der Drawdown (Kursrückgang vom letzten Höchststand bis zum aktuellen Tiefpunkt, in Prozent) beschreibt die Bärenmarkt-Bewegung, während im Bullenmarkt neue Höchststände die Regel sind.
| Merkmal | Bullenmarkt | Bärenmarkt |
|---|---|---|
| Kursentwicklung | steigend | fallend |
| Schwellenwert | ab +20 % vom Tief | ab -20 % vom Hoch |
| Typische Dauer (S&P 500, im Schnitt) | rund 9,1 Jahre | rund 1,4 Jahre |
| Anlegerstimmung | Optimismus, zunehmender Risikoappetit | Pessimismus, Risikoaversion |
Stand: September 2026. Quelle: First Trust Advisors/Morningstar, S&P Dow Jones Indices.

Die drei Phasen eines Bullenmarkts
Ein Bullenmarkt verläuft selten geradlinig, sondern typischerweise in drei Abschnitten:
- Frühphase: Der Pessimismus des vorangegangenen Abschwungs weicht langsam. Informierte, geduldige Anleger beginnen mit dem Aufbau von Positionen ("Akkumulation"), während die breite Öffentlichkeit dem Markt noch skeptisch gegenübersteht.
- Mittelphase: Der Aufschwung wird fundamental bestätigt – Unternehmensgewinne steigen sichtbar, mehr Aktien und Sektoren nehmen an der Bewegung teil, und eine breitere Anlegerschicht steigt ein.
- Spätphase: Euphorie und Überbewertung nehmen zu, die Marktbreite (Anteil der Aktien in einem Index, die an einer Aufwärtsbewegung teilnehmen) schrumpft häufig – immer weniger, meist sehr große Werte tragen den Index, während die Mehrheit der Einzelaktien bereits schwächer performt.
Über den gesamten Zyklus erstreckt sich diese Abfolge im historischen Schnitt über rund 9,1 Jahre1; die Spätphase fällt dabei oft mit Bewertungsextremen zusammen – im Sommer 2026 etwa lag das Shiller-KGV bei 41 bis 42 Punkten, ein historisch selten erreichtes Niveau.
Systematische Ansätze wie die Levermann-Strategie helfen dabei, Qualitätsaktien unabhängig von der aktuellen Marktstimmung auszuwählen – statt sich von der jeweiligen Phase treiben zu lassen.
Spätphase-Warnsignale im Bullenmarkt: Shiller-KGV und Buffett-Indikator
Zwei Bewertungskennzahlen gelten als klassische Indikatoren für eine fortgeschrittene, möglicherweise überhitzte Bullenmarkt-Phase. Das Shiller-KGV (CAPE-Ratio, das inflationsbereinigte Kurs-Gewinn-Verhältnis über 10 Jahre) lag im Sommer 2026 bei rund 41 bis 42 Punkten – höher nur im Dezember 1999 mit 44,2 Punkten, kurz vor dem Platzen der Dotcom-Blase. Der Artikel Shiller-KGV (CAPE-Ratio) erklärt zeigt Berechnung und Interpretation im Detail.
Der Buffett-Indikator (Verhältnis von gesamter Marktkapitalisierung zur Wirtschaftsleistung eines Landes, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, BIP) stand zum 1. Juni 2026 bei 238,5 %3 – eine gängige Warnschwelle liegt bei 200 %. Mehr dazu in den Artikeln Marktkapitalisierung als Kennzahl und KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) verstehen.
Wichtig ist die Nuance: Beide Kennzahlen sind ausdrücklich Bewertungs-, nicht Timing-Signale. Ein neues Allzeithoch (ATH, All-Time-High) allein ist kein Warnsignal – im Bullenmarkt sind neue Höchststände die Regel, nicht die Ausnahme. Teuer kann teuer bleiben: Vor dem Jahr 2000 blieb die Dotcom-Rally trotz historisch hoher Bewertungen jahrelang intakt, bevor sie kippte.

Psychologie-Fallen im Bullenmarkt: FOMO und "Diesmal ist alles anders"
Ein anhaltender Bullenmarkt verändert nicht nur Kurse, sondern auch das Verhalten von Anlegern. Zwei psychologische Muster wiederholen sich dabei historisch besonders zuverlässig:
FOMO (Fear of Missing Out, Angst, eine Kursrallye zu verpassen) treibt Anleger dazu, spät und ohne klare Strategie in einen bereits weit gelaufenen Markt einzusteigen – oft genau in der Spätphase, wenn die Bewertungen am höchsten sind. Recency-Bias verstärkt das Muster: Wer über Jahre nur steigende Kurse erlebt hat, unterschätzt systematisch die Wahrscheinlichkeit eines Rückschlags.
Beide Effekte kulminieren häufig in einem Satz, der dem Investor John Templeton zugeschrieben wird:
"Die vier gefährlichsten Worte an der Börse lauten: Diesmal ist alles anders."
Das bedeutet nicht, dass jede Rallye zwangsläufig endet – aber es ist ein Hinweis darauf, wie leicht Bewertungsdisziplin in der Euphorie verloren geht.
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In meinem Buch „Aktien für Einsteiger" zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du eine bewertungsdisziplinierte Strategie aufbaust – unabhängig davon, ob der Markt gerade in der Früh-, Mittel- oder Spätphase steht. Hier mehr zum Buch erfahren.
Wie verhältst du dich richtig im Bullenmarkt?
Ein Bullenmarkt braucht keine andere Grundhaltung als jede andere Marktphase – nur mehr Disziplin, weil die Versuchung zur Sorglosigkeit größer wird:
- Bewertung im Blick behalten – nicht als Ausstiegssignal, sondern als Kontext für deine Entscheidungen.
- Diversifizieren: Ob ETFs oder Einzelaktien die passendere Wahl sind, hängt von deinem Zeitaufwand und deiner Risikobereitschaft ab.
- Sparplan weiterlaufen lassen, damit der Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt durch regelmäßige Käufe zu unterschiedlichen Kursen) wirkt, statt Market-Timing zu versuchen. Wer etwa 200 Euro monatlich investiert, zahlt über 20 Jahre 48.000 Euro ein und kauft dabei automatisch in jeder Marktphase – ohne je den perfekten Zeitpunkt treffen zu müssen. Konkrete Kriterien für gezielte Rücksetzer-Käufe liefert der Artikel Antizyklisch investieren – Strategie & Signale.
- Auf Qualität setzen: Substanzstarke Unternehmen mit stabilen Geschäftsmodellen federn Rücksetzer oft besser ab – eine mögliche Auswahl zeigt der Artikel Dividendenstarke Aktien systematisch finden.

Wie erkennst du das Ende eines Bullenmarkts?
Historisch gesehen ist das Ende eines Bullenmarkts erst im Rückblick eindeutig festzustellen – eine verlässliche Vorhersage gibt es nicht. Beobachten lassen sich aber einige typische Begleiterscheinungen: eine schrumpfende Marktbreite, ein steigender VIX (Volatility Index, misst die implizite Volatilität des S&P 500 und gilt als Angst-Barometer der Börse) und ein nachlassendes Gewinnwachstum, das sich mitunter zu einer Rezession (wirtschaftlicher Abschwung, definiert als zwei aufeinanderfolgende Quartale mit negativem BIP-Wachstum) ausweitet.
Keines dieser Signale erlaubt Market-Timing im engeren Sinn – sie helfen lediglich, eine Marktlage einzuordnen, statt auf Nachrichtenüberschriften zu reagieren. Genau deshalb bleibt eine vorher festgelegte Strategie wichtiger als der Versuch, den exakten Wendepunkt zu treffen.
Häufige Fragen zum Bullenmarkt
Was ist ein Bullenmarkt einfach erklärt?
Ein Bullenmarkt ist eine länger anhaltende Börsenphase, in der die Kurse eines breiten Index um mindestens 20 % steigen. Der Fachbegriff dafür lautet Hausse. Das Gegenstück ist der Bärenmarkt, in dem die Kurse um mindestens 20 % fallen.
Ab wann spricht man offiziell von einem Bullenmarkt?
Die gängige Marktkonvention verlangt einen Kursanstieg von mindestens 20 % gegenüber dem letzten Tiefpunkt. In den USA wird das ab dem Ende des vorherigen Bärenmarkts gemessen, vereinfachte deutsche Ratgeber-Definitionen setzen zusätzlich einen Zeitraum von rund zwei Monaten an.
Wie lange dauert ein Bullenmarkt im Durchschnitt?
Laut First Trust und Morningstar dauerten Bullenmärkte im S&P 500 im Schnitt 9,1 Jahre mit einer kumulierten Rendite von rund 480 %. Zum Vergleich: Bärenmärkte dauerten im Schnitt nur rund 1,4 Jahre. Es handelt sich um historische Werte, keine Prognose.
Was ist der Unterschied zwischen Bullenmarkt und Bärenmarkt?
Im Bullenmarkt steigen die Kurse anhaltend, im Bärenmarkt fallen sie um mindestens 20 % gegenüber dem letzten Höchststand. Bullenmärkte dauern historisch im Schnitt deutlich länger als Bärenmärkte, wie im Artikel zum Bärenmarkt ausführlich erklärt.
Woher stammt der Begriff Bullenmarkt?
Der Bulle stößt beim Angriff seine Hörner von unten nach oben – ein Sinnbild für steigende Kurse und Namensgeber des Bullenmarkts. Das Gegenstück ist der Bärenmarkt, benannt nach der Pranke des Bären, die von oben nach unten schlägt.
Was gilt als Warnsignal für die Spätphase eines Bullenmarkts?
Ein historisch hohes Shiller-KGV und ein erhöhter Buffett-Indikator gelten als Bewertungssignale für eine mögliche Spätphase. Beide sind ausdrücklich Bewertungs-, nicht Timing-Signale: Ein teures Niveau kann über Jahre teuer bleiben, bevor sich die Kurse anpassen – wie die Dotcom-Rally vor dem Jahr 2000 zeigte.
Befinden wir uns 2026 in einem Bullenmarkt?
Ja. Zum Stand dieses Artikels im September 2026 befindet sich der Markt weiterhin in einem Bullenmarkt. Der S&P 500 notiert nahe seinem Allzeithoch. Die Aufwärtsbewegung wirkt zwar etwas schwächer als in den Jahren zuvor, dennoch handelt es sich weiterhin um einen Bullenmarkt.
Sollte ich in einem Bullenmarkt noch investieren?
Für Anleger mit langem Zeithorizont bleibt ein regelmäßiger Sparplan historisch sinnvoller als der Versuch, den Markt zu timen. Wichtiger als der Zeitpunkt ist die Bewertungsdisziplin – wer auf Diversifikation achtet und Kennzahlen wie das KGV im Blick behält, reduziert das Risiko, in der Euphorie zu überzahlen.
Mein Fazit zum Bullenmarkt
Ein Bullenmarkt ist kein Ereignis, das man erkennen und dann "richtig timen" muss – er ist ein mehrjähriger Zustand, der mit Geduld und Bewertungsdisziplin deutlich besser genutzt wird als mit hektischem Ein- und Aussteigen. Historisch waren Aufwärtsphasen deutlich länger und ergiebiger als Abwärtsphasen, aber genau diese Erfahrung verleitet in der Spätphase am ehesten zur Sorglosigkeit.
Ein Bullenmarkt zeigt, ob du eine echte Strategie hast oder nur in der Euphorie mitgeschwommen bist. In der Börsen-Ausbildung bauen wir gemeinsam ein Depot auf, das Bewertungsdisziplin und Wachstum verbindet – mit klarem Regelwerk und einer Methodik, die auf über 20 Jahren Investor-Erfahrung basiert.
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Disclaimer
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und Bildung. Er stellt keine individuelle Anlageberatung oder konkrete Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden. Eigene Recherche und gegebenenfalls Rücksprache mit einem qualifizierten Berater werden empfohlen. Historische Renditen sind kein Indikator für zukünftige Entwicklungen.
Quellen
- Yardeni Research – S&P 500 Bull & Bear Markets Since 1928 Stand: 2024
- First Trust Advisors / Morningstar – History of U.S. Bear & Bull Markets Since 1926 Stand: 2024/2025
- S&P Dow Jones Indices Stand: 2026
- Robert Shiller / Yale – CAPE-Ratio-Datenreihe Stand: 2026
- Current Market Valuation – Buffett Indicator (Wilshire 5000 zu BIP) Stand: Juni 2026

